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Patricia Cornwell: Die Kay-Scarpetta-Reihe


Wie man weiß, bin ich eingefleischter Krimi-Fan. Zu seicht, sagen Sie? Nun, da mögen Sie Recht haben, aber ich finde, manchmal braucht jeder einfach ein bisschen Entspannung. Und für mich ist es sehr entspannend, einen guten (wohlgemerkt!) Krimi zu lesen. Andere mögen da lieber durch die Wälder joggen, aber ich ziehe nun mal die Lektüre am heimischen Kamin oder im Liegestuhl unter einem Sonnenschirm vor.

Vor Kurzem stieß ich dabei auf die Bücher von Patricia Cornwell und insbesondere auf die Kay-Scarpetta-Reihe, eine Serie von Kriminalromanen um eine Gerichtsmedizinerin in den amerikanischen Südstaaten. Da Patricia Cornwell eine sehr fleißige Autorin ist und fast jedes Jahr einen neuen Roman der Reihe veröffentlichte, wollte ich mir einen Überblick über die Werke verschaffen, um sie in chronologischer Abfolge lesen zu können. Bei meiner Web-Recherche fand ich eine Menge an Widersprüchen und keine klare und korrekte Auflistung.

Also begab ich mich – frei nach dem Motto "Selbst ist der Mann" – daran, eine solche Auflistung zu verfassen, sodass User mit demselben Problem wie ich nicht mehr lange zu suchen brauchen. Hier ist das Resultat:

Patricia Cornwell: Die Kay-Scarpetta-Reihe (pdf, 6,52Kb)


In diesem Zusammenhang vielleicht noch eine Erläuterung zum Namen der Protagonistin der Romane: Der aus dem Italienischen stammende Begriff "scarpetta" ist wörtlich mit "Schühchen", abgeleitet von "la scarpa" (der Schuh) zu übersetzen, bezeichnet aber auch die Form, die eine Scheibe Brot annimmt, wenn man sie – wie in romanischen Ländern üblich – zum Aufnehmen der letzten Reste vom Teller, insbesondere Soße oder Krumen, benutzt.

Ganz allgemein bezeichnet man in Italien mit "scarpetta" das sinnliche Vergnügen, eine Mahlzeit bis zum letzten Krümel bzw. Tropfen zu genießen.

...und da wir gerade bei Italien sind, sehen Sie hier auf der linken Seite noch einen netten Schnappschuss aus einem italienischen Bücherladen. Die Übersetzung des Werbeslogans in italienischer Sprache lautet: "Neu, Entsetzen einflößend¹, nur mit Handschuhen anzufassen". Das nenne ich Kreativität!

 

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¹ eigentlich "eisig", da "agghiacciante" das Adjektiv von "ghiaccio" ist, was ja bekanntlich "Eis" bedeutet. Dass die Handschuhe aber wirklich etwas mit Kälteschutz zu tun hätten, möchte ich der Interpretationsfreiheit der kreativen Geister überlassen, denn wer jemals chirurgische Handschuhe (wie auf dem Bild zu sehen) getragen hat, weiß, dass deren Kälteschutzfaktor gegen Null tendiert... ;-) ...vielleicht ist ja auch eher die Anspielung auf die Gerichtsmedizin und der damit verbundene "Ekelfaktor" gemeint?

 

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