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Das Spaßauto der Familie

The Family's "Fun Car"

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Schauen Sie sich die
Fahrzeugbeschreibung
neueren Datums an!

...und hier gibt es eine
Bildergalerie
mit großformatigen Fotos!
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Klicken Sie auf das Bild um es in voller Größe in einem neuen Fenster zu sehen. Have a look at the
description of the car
of a more recent date!

...and here is a
picture gallery
with full-size photos!

Es heißt in der Überschrift zwar "der Familie", aber eigentlich mag ich es gar nicht so gerne, wenn jemand anderer damit fährt... Hier nun einige Bilder des MX-5, nur um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln. Weitere folgen später, wenn ich endlich eine gescheite Digitalkamera mein eigen nennen darf.

In the heading it says "Family's", but I don't especially like someone else to drive it... Here are now some pics of the MX-5, just to give you an impression. There are more to follow later when I finally own a decent digital camera.

 
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Im Mai 2003 hat mein Spieltrieb die Oberhand gewonnen und ich habe mir im MX-5-Center in Stromberg (ganz hier in der Nähe) eine Holzdekorinnenausstattung von Chrom-Design einbauen lassen. Ich muss sagen, damit sieht das Auto wirklich "edel" aus. Schauen Sie sich das Foto hier unten rechts an. Na ja, einen Tick hat jeder, nicht wahr?

In May 2003 the childish part of my character won and I got a wooden dashboard made by Chrom-Design at the MX-5-Center in Stromberg (not far away from here). I must say that the car looks pretty cool with it. Have a look at the photo on the right below. Well, everybody has got a spleen, right?

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Das ist übrigens mein Nachbar, mit dem ich zu einem Reitstall fuhr, wo er eines seiner Pferde bereiten ließ.
By the way, this is my neighbour who I drove to a stud where one of his horses was trained.

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Klicken Sie auf das Bild, um mehr über den Vatertagsausflug zu erfahren.

Click on the picture to get to know more about the Father's Day tour.Hier gibt es nun noch den Link zu einer Seite über einen etwas anderen Vatertagsausflug, aber schauen Sie selbst...

Here is now the link to a page about a special "Father's Day" tour but have a look yourself...

Klicken Sie auf das Logo, um zur Clubseite der MX-5 Interessengemeinschaft Möhnesee zu gelangen.

Click on the logo to get to the club page of the MX-5 enthousiasts at Lake Moehne.Übrigens, für MX-5-Begeisterte gibt es am Möhnesee eine Interessengemeinschaft, die sich an jedem ersten Dienstag im Monat zum Stammtisch in der Gaststätte "Zum Biber" trifft. [ Nähere Informationen ]

By the way, there is a club for MX-5 enthousiasts at Lake Moehne. They meet in the pub "Zum Biber" every first Tuesday in a month. [ Further Information ]


 

...apropos Möhnesee: Im März 2008 war mein Freund Denis Longuet des Diguères mit seinen Schülern aus Lisieux (Normandie) bei uns zu Gast und wir haben das wunderbare Wetter am Samstag (8.3.) genutzt, um die erste Cabriotour des Jahres zu machen, noch mit Winterreifen! Bei herrlichem Sonnenschein führte uns die Route in die alte Hansestadt Soest, wo wir beim "Wilden Mann" auf der Terrasse einen Kaffee tranken, und anschließend zum Möhnesee. Mit Windschott, Sitzheizung und hochgekurbelten Fenstern war es sehr angenehm. Hier zwei Fotoeindrücke von der Tour:

Auf dem Weg zum Möhnesee interessierte sich Denis für die Solaranlage im Hintergrund, denn er ist Biologielehrer und engagiert sich sehr in den Bereichen Umweltschutz und Nachhaltigkeit, die nun auch in Frankreich immmer mehr in den Vordergrund rücken. Die Technologie der sich automatisch nach dem Sonnenstand regulierenden Pannels war Denis neu und begeisterte ihn. Wie man sieht, hatte ich neben einer superwarmen Fleece-Jacke auch meine "schicke" Wintermütze auf, nicht etwa wegen meiner etwas spärlichen Haarpracht, sondern wegen der kalten Ohren...

Denis meinte, dass sein Anorak sehr gut zur Farbe meines Autos passen würde... Dieses Foto entstand auf dem Parkplatz direkt an der Sperrmauer. Wir haben dort selbstverständlich Halt gemacht und sind auf der Staumauer entlang geschlendert. Was mich dabei ein wenig ärgerte, war die Tatsache, dass sowohl die großformatigen Fotos, die den Luftangriff der Royal Airforce auf die Staumauer im 2. Weltkrieg zeigten, als auch die Plakate, die die Funktion der weltberühmten Rollbomben erklärten, verschwunden sind, nachdem sie jahrzehntelang dort gehangen hatten. Warum?

Wie üblich: Klicken Sie auf eines der Bilder und Sie sehen eine vergrößerte Abbildung in einem neuen Fenster. Auf den Vergrößerungen beider Fotos kann man dann übrigens auch sehr schön das Windschott aus Plexiglas sehen, das bei meinem MX seit Längerem schon das ursprüngliche (hoch aufragende und hässliche) Windschott mit Stoffnetz ersetzt hat. Ich finde, das neue Schott sieht nicht nur viel besser aus, sondern ist auch effizienter.


 

Der neue Mazda RX-8 ist ein Auto, das einfach begeistert. Christel und Bernd, ein befreundetes Ehepaar, gehörten ebenso wie Christine und ich zu den geladenen Ehrengästen bei der Vorstellung des Wankel-Flitzers in Bielefeld. Da bot es sich natürlich auch an, einen Probefahrttermin abzumachen. Ich kann euch sagen, die Fahrt mit einem solchen Renner ist so ziemlich das Coolste, was man sich vorstellen kann. Selbst mit vier Personen sind die Beschleunigungswerte atemberaubend und die Höchstgeschwindigkeit liegt weit jenseits der 200-km/h-Marke. Der Wankelmotor dreht wie eine Turbine bis fast 10.000 Touren und klingt wie ein wütend an einem vorbei donnerndes Motorrad. Man muss das erleben! Hier sind ein paar Bilder von der Probefahrt:

The new Mazda RX-8 is a car that inspires. Christel and Bernd, friends of ours, as well as Christine and I were among the VIPs at the presentation of the Wankel racer in Bielefeld. That was when the idea was brought up to arrange a test drive. I can tell you driving such a racing car is pretty the coolest thing you can imagine. Even with four passengers on board the acceleration is breath-taking and the top speed is far beyond 200 km/h (125 mph). The Wankel engine turns like a turbine up to almost 10,000 rpm and sounds like a motorbike angrily thundering past your car. You have to experience this! Here are some pictures of the test drive:

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Klicken Sie auf das Bild um es in voller Größe in einem neuen Fenster zu sehen. Am Ende brachte uns das Navigationssytem
sicher zum wenig stilvollen Menu bei
Burger King (A2 Richtung Hannover).

In the end the navigation system took us safely
to a less stylish meal at Burger King's
(A2 in the direction of Hannover).

 

Klicken Sie auf das Bild um es größer zu sehen....und hier noch ein kleiner Eindruck von dem, was passiert, wenn man bei einem so rasant beschleunigenden Sportwagen den falschen Gang einlegt. Die Dame hat – wie das Foto zeigt – offensichtlich auf einem Supermarktparkplatz den Vorwärts- anstatt den Rückwärtsgang gewählt. Schade um das Auto! Um wütenden Briefen von Frauen, die diese Seite besuchen, zuvorzukommen, sei versichert, dass ich Frauen am Steuer sehr schätze, vor allem, wenn sie so gut und sicher fahren wie z.B. meine Frau. Die Fahrerin im Bild beherrscht die Materie allerdings nicht so perfekt...

...and here a little impression of what happens when you shift the wrong gear in such an extremely fast accelerating sports car. In the parking lot of a super market the lady has obviously chosen – as the photo shows – the forward instead of the reverse gear. What a pity for the car! To avoid angry mails from ladies visiting this site I can assure you that I respect women drivers very much, especially when they drive as well and as safely as my wife does for example. The lady in the picture, however, does not master this matter so perfectly...

 

 


 

Klicken Sie auf das Bild, um zu einer Seite über die Sicherheit des MX-5 zu gelangen.

Click on the picture to get to a page about the safety of the MX-5.Nun noch etwas zum Thema Sicherheit des MX-5, vielleicht einer der (sehr wenigen) Schwachpunkte dieses kleinen Roadsters, zumindest wenn man sich am Überschlagscrashtest in der ADAC-Zeitschrift orientiert... aber schauen Sie selbst.

Now something about the safety of the MX-5, perhaps one of the (very few) weak points of this small roadster, at least if you consider the turn over crash test in the ADAC magazine... but have a look yourself.

Klicken Sie auf das Bild, um sich eine schöne Tour durchs Münsterland anzuschauen.

Click on the picture to look at a nice tour through the area around Muenster.Man kann mit dem MX-5 sehr sportlich fahren, ja sogar unvernünftig rasen, doch wirklich Spaß macht das Gleiten bei sonnigem Wetter mit offenem Dach durch schöne Landschaften, so wie wir es in den Osterferien 2004 taten. Schauen Sie mal...

You can drive the MX-5 in a very sportsmanlike way, even go speeding, but the real fun is cruising through beautiful landscapes in good weather with the convertible roof open, like we did in the Easter holidays 2004. Have a look...

Klicken Sie auf das Bild, um sich unsere England-Tour anzusehen.

Click on the picture to look at our tour to England.Hier nun eine weitere Roadster-Tour: Zu Pfingsten 2004 machten wir unsere Silberhochzeitsreise nach Belgien und Südengland, natürlich im MX-5. Allen Unkenrufen zum Trotz hatten wir so gar kein "englisches Wetter", sondern fast immer herrlichen Sonnenschein und konnten die meiste Zeit offen fahren. Schauen Sie sich die Bilder an.

Here another roadster tour: For Pentecost 2004 we went on our silver honeymoon to Belgium and the south of England, in the MX-5 of course. Against all Cassandra cries we had no "English weather" but almost always wonderful sunshine and we could cruise with the convertible roof open most of the time. Have a look at the pictures.


 

Durch das Internet lernt man viele unterschiedliche Menschen aus aller Welt kennen, wie zum Beispiel Franceso, einen leidenschaftlichen MX-5-Fahrer aus der Franciacorta in Norditalien:

Through the Internet you get to know a lot of different people from all over the world, like Francesco for instance, an enthousiastic MX-5 driver from Franciacorta in North Italy:

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Das ist Francescos NA mit seiner Freundin am Steuer. Ich finde dieses Auto wunderschön... vielleicht auch, weil es fast genauso aussieht wie meines?!?

This is Francesco's NA with his girlfriend in the driver's seat. I think this car is wonderful... perhaps because it looks very much like mine?!?


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Das ist Francesco neben seinem Auto auf einem MX-5-Treffen am Gardasee ...und hier gibt es noch einen kleinen Video-Clip von diesem Treffen.

This is Francesco next to his car at an MX-5 meeting at Lake Garda ...and here is a little video clip from this meeting.


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Wie wir alle wissen, kann man auch das neueste Modell des MX-5 nicht mit Navigationssystem bestellen. Ich habe ein Navi von "Navman", das mit einem Handheld-Computer kombiniert ist und mit einem Saugpfropf an der Windschutzscheibe befestigt wird [Foto]. Francesco aber hat dieses Problem viel eleganter gelöst, nämlich mit einem Navigationsradio von Pioneer. Wie man im Bild sehen kann, eine geniale Lösung!

As we all know you cannot order the MX-5 with a navigation system, not even the latest model. I have got a "Navman" navigator that is combined with a heldheld computer and must be fixed to the windscreen with a sucker [Photo]. Franceso, however, solved this problem in a lot more elegant way, namely with a navigation radio from Pioneer. As you can see in the picture, an ingenious solution!

Nun noch etwas ganz anderes, ein Bild zum Schmunzeln. Der Fahrer (oder die Fahrerin?!?) dieses roten NA konnte hoffentlich schwimmen...

Now something quite different, a picture that makes you smirk. The gentleman (or lady?!?) who drove that red NA could hopefully swim...


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Laufleistung:

Die Tabelle hier rechts zeigt die Laufleistung des kleinen Sportwagens. Ganz beachtlich, möchte man meinen. Vor allem, wenn man weiß, wie ich fahre. Ein drehfreudiger Motor wie der des MX giert ja regelrecht danach, an die Drehzahlgrenze – die übrigens bei 7.000 Umdrehungen pro Minute liegt – herangeführt zu werden, und wer mich kennt, weiß, dass ich ihm diesen Wunsch nur sehr selten abschlage... ;-)


Am 1. Juli 2004, etwa um 17:30 Uhr, überschritt unser MX-5 die Marge von 150.000 km. Hier eine kleine Bilderserie dieses "Ereignisses". Ja, wenn man jeden Tag 70 km zur Arbeit fährt, dann kommt schon etwas zusammen!

Die Fotos lassen sich übrigens auf Klick vergrößern, obwohl das auch nicht viel bringt, denn die Qualität ist nicht besonders gut (mehr dazu weiter unten):


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Erstzulassung:

19.04.1991

0 km
   
Kauf: 13.06.2002 110.000 km d.h. Jahresfahrleistung 9.850 km
Zwischenstand: 01.07.2004 150.000 km d.h. Jahresfahrleistung 19.600 km
Zwischenstand: 01.01.2005 160.444 km d.h. Jahresfahrleistung 19.850 km
Zwischenstand: 01.01.2006 180.060 km d.h. Jahresfahrleistung 19.616 km
Zwischenstand: 01.01.2007 198.154 km d.h. Jahresfahrleistung 18.094 km
Zwischenstand: 13.02.2007 200.000 km d.h. Jahresfahrleistung 16.043 km
Zwischenstand: 01.01.2008 210.172 km d.h. Jahresfahrleistung 12.018 km

Man mag sich fragen, warum hier die Jahresfahrleistung so stark gesunken ist. Das hat einen einfachen Grund: Ich bin ein wenig "fremdgegangen" und habe sehr häufig den Renault Safrane meines Sohnes gefahren, u.a. auch bei einer Urlaubsreise nach Italien. Da kommen schon ein paar Kilometer zusammen! Leider haben wir dieses herrliche Beispiel französischer Lebensart inzwischen verkauft, weil mein Sohn der französischen Technik nicht vertraute ...ganz zu unrecht, wie ich finde. Bilder und Info zum Safrane hier!

Zwischenstand:

01.01.2009

228.184 km

d.h. Jahresfahrleistung

18.012 km
Zwischenstand: 01.01.2010 246.827 km d.h. Jahresfahrleistung 18.643 km
Zwischenstand: 15.06.2010 250.000 km d.h. Jahresfahrleistung 5.858 km

Was ist hier passiert? Nun, ich hatte wieder einmal einen schweren Bandscheibenvorfall und dieses Mal kam ich um eine Operation nicht herum. Durch den Klinikaufenthalt und die so genannte Anschlussheilbehandlung (Reha) stand der rote Renner lange Zeit unbenutzt in der Garage. Als ich dann nach Monaten wieder langsam anfangen durfte, Auto zu fahren, zog ich es vor, den Astra J meiner Frau zu benutzen, weil er Automatik hatte und mit so genannten AGR-Sitzen (Aktion gesunder Rücken) ausgestattet war. Für meinen lädierten Rücken war das eindeutig die bessere Wahl im Vergleich zum beinharten MX...

Zwischenstand:

01.01.2011

258.683 km

d.h. Jahresfahrleistung

11.856 km
Zwischenstand: 01.01.2012 275.217 km d.h. Jahresfahrleistung 16.534 km
Zwischenstand: 01.01.2013 287.772 km d.h. Jahresfahrleistung 12.555 km
Zwischenstand: 15.12.2013 300.000 km d.h. Jahresfahrleistung 12.788 km
Zwischenstand: 01.01.2014 300.495 km d.h. Jahresfahrleistung 12.723 km
Zwischenstand: 01.01.2015 313.509 km d.h. Jahresfahrleistung 13.014 km
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Die schlechte Qualität der Bilder rührt daher, dass sie während der Fahrt und daher einhändig aufgenommen wurden. Außerdem regnete es und somit waren die Lichtverhältnisse alles andere als bestens. Sorry.

Hier sieht man auch noch einmal sehr schön die Zusatzinstrumente, die ich einbauen ließ. Der Grund dafür war zunächst, dass ich mich ständig über die fehlende Borduhr ärgerte, in zweiter Linie aber sicher auch, dass es gut aussieht.

 

...und hier nun, etwa zweieinhalb Jahre nach den Bildern oben, das Überschreiten der magischen Grenze von 200.000 km am 13. Februar 2007, mittags um 13:30 Uhr auf dem Weg von der Schule in Werther nach Hause, auf der Bahnhofstraße in Steinhagen. Dieser Moment hatte etwas Faszinierendes und irgendwie Feierliches an sich, fand ich, vor allem, als ich daran dachte, dass der kleine rote Flitzer immer noch den ersten Motor, das erste Getriebe und die erste Kupplung hatte und (siehe unten) mir in der ganzen Zeit keine Probleme machte... toi, toi toi!
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Knapp sieben Jahre nach den Bildern hier oben dann das Überschreiten einer weiteren magischen Grenze. Immer noch mit dem ersten Motor und dem ersten Getriebe ausgerüstet, schaffte es der "Kleine Rote" am Nachmittag des 15. Dezember 2013 auf der Osterloher Straße kurz vor dem Ortseingang von Ostenland, die 300.000 Kilometer vollzumachen. Ich will keine Rekorde aufstellen, sondern den Wagen einfach so lange weiterfahren, wie er läuft, ohne durch größere Defekte auf sich aufmerksam zu machen, was er ja bisher auch tunlichst unterließ. Also dreimal auf Holz geklopft und weiterhin ...toi, toi toi!

 


 

Reifen:

Der Mazda MX-5 1.6 der Modellreihe NA (also mit so genannten "Schlafaugen") wurde serienmäßig mit Sommerreifen der Größe 185 / 60 R 14 bzw. mit Winterreifen der Größe 175 / 65 R 14 M+S auf Stahlfelgen ausgeliefert. Diese Bereifung sieht jedoch weder gut aus, noch ist sie der hohen fahrtechnischen Performanz dieses Fahrzeugs angemessen, denn immerhin hat das Auto serienmäßig 85 KW (also 115,6 PS) bei einem Leergewicht von nur 955 kg. Das entspricht einem Leistungsgewicht von 8,26 kg/PS. Eine modernere Ausgabe des MX 1.6, das Modell NB-FL aus dem Jahre 2004 zum Beispiel, muss mit nur 110 PS immerhin 1161 kg schleppen, was einem Wert von 10,55 kg/PS entspricht. Der um mehr als 25% bessere Wert des alten Modells macht sich nicht nur bei "Ampelrennen", sondern auch bei der zügigen Landstraßenfahrt deutlich bemerkbar.

Aus diesem Grunde ist mein MX, der immerhin schon mit Leichtmetallfelgen ausgestattet war, auf andere Reifen- und Felgenformate umgerüstet worden. Alle Veränderungen gegenüber der Serie sind selbstverständlich im Kraftfahrzeugschein eingetragen.

Sommerreifen:

Als ich den MX kaufte, hatte er für den Sommer schon neue Leichtmetallfelgen der Firma Borbet in der Größe 7Jx15, die mit Reifen der Größe 195 / 50 R 15 bestückt waren.  Bei der Montage einer Reifenbreite von über 185 ist es übrigens Vorschrift, an den hinteren Kotflügelecken eine entsprechende Verbreiterung, die als Spritzschutz fungiert, anzubringen. Die Reifen der Marke Fulda, auf denen das Auto fuhr, als ich es erwarb, sind allerdings nicht zu empfehlen, da es sich um echte "Radiergummis" handelt, also um Reifen, die einem sehr hohen Verschleiß unterliegen.

Daher habe ich im Jahre 2004 auf Kléber-Reifen derselben Größe umgerüstet. Diese Reifen sind auf trockener und nasser (!) Fahrbahn sogar im Grenzbereich erstaunlich kurvensicher und zeigen nur geringe Abnutzungserscheinungen.

Natürlich wären noch breitere Reifen für den MX zulässig, doch gibt es dann Probleme mit der Enge des Radausschnitts und vor allem mit dem Anschlag an der Achse bei voll eingeschlagener Lenkung, was meiner Meinung nach in keinem Verhältnis zu dem vermeintlichen Gewinn steht, den man erzielt, wenn man behaupten kann, man fahre auf 225ern. Solcherlei Jugendsünden beging ich bei meinem Karmann Ghia vor über 30 Jahren...  ;-)

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Wie das Foto belegt, sieht diese Reifen-Felgen-Kombination gut aus und lässt den Roadster breit und bullig wirken.

Winterreifen:

Die Vorbesitzerin legte sich, wie oben erwähnt, für den Sommer neue Borbet-Felgen zu und nutzte die orignalen Mazda-Alufelgen für den Winter. Sie hatte so genannte Ganzjahresreifen der Marke Metzeler montiert, die ich bis zum Frühjahr 2004 weiterbenutzte. Aber was die professionellen Autotester sagen, ist schon richtig: Ein Ganzjahresreifen kann alles ein bisschen und nichts richtig gut. Daher rüstete ich für den Winter auf Michelin Alpin A2 der Größe 185 / 60 R 14 um. Ein Gewinn auf der ganzen Linie!

Um morgens von Kaunitz nach Werther zur Arbeit zu fahren, muss ich jeden Tag den Teutoburger Wald überqueren, was sommers wie winters landschaftlich reizvoll ist, aber im Winter straßentechnisch nicht selten eine Katastrophe darstellt, denn der "Pass" über den Ascheloher Berg hat 14% Steigung bzw. Gefälle! Als ich noch meine Ente Baujahr 1964 hatte, zog ich an diesem Berg allen modernen Autos davon bzw. schlängelte mich an den rechts und links im Graben liegenden Wracks ohne Mühe vorbei. Beim MX sah das völlig anders aus. Ich war nun selbst gebeutelt und oft ging gar nichts mehr, so dass ich zurück fahren und eine lange Ausweichroute nehmen musste.

Im ersten Winter mit den Michelin-Reifen allerdings wendete sich das Blatt erneut: Ich hätte niemals für möglich gehalten, dass ein leichter Roadster mit Hinterradantrieb dermaßen schnell und sicher auch bei Eis und Schnee die Berge hoch flitzen kann. Selbst an der gefährlichsten Stelle meines Weges, einer fast 90-Grad-Kurve auf einem steil abschüssigen Streckenabschnitt, bei dem sich die Kurve zu allem Überfluss auch noch auswärts neigt, blieb der MX sauber in der Spur. Klar, der Michelin Alpin ist teurer als die Konkurrenz, aber er ist jeden einzelnen Cent seines Preises wert!

Nachtrag: Im ADAC-Test für die Wintersaison 2005/06 schnitt der Michelin Alpin A2 nicht mehr so gut ab, was zwei Gründe zu haben scheint: Erstens wurden 195er anstatt 185er Reifen getestet, was die Ergebnisse nicht direkt vergleichbar macht, und zweitens ist die technische Entwicklung nicht stehen geblieben. Die Winterreifen der neuesten Generation sind noch leistungsfähiger als alles bisher Bekannte. Testsieger wurde der Goodyear Ultra Grip 7, den ich im Oktober 2005 für den BMW 318i meines Sohnes kaufte. Inzwischen konnten wir den Reifen bei Trockenheit, Nässe, Matsch, Schnee und Eis testen und ich muss sagen, die ADAC-Leute haben nicht zuviel versprochen. Der im Winter bekanntermaßen problematische BMW fährt damit wie auf Schienen.

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Auf diesem Foto sieht man die originalen Mazda-Leichtmetall-Felgen recht gut. Sie waren vom Zahn der Zeit ziemlich angenagt und ich hatte mich schon nach diversen Möglichkeiten des Sandstrahlens erkundigt. Doch dann hat sich mein Nachbar Hermann Walter, der übrigens das weltgrößte Museum für Volkswagen Käfer sein eigen nennt, ihrer angenommen und sie nur durch Spezialreiniger so gut hinbekommen, dass sie für den Winter allemal wieder salonfähig sind.


Pflegemaßnahmen:

Mein MX wird in den Sommermonaten regelmäßig gewaschen und auch öfter poliert, denn der Lack ist schon ein wenig altersschwach und neigt zu der bei roten Lacken üblichen Schlierenbildung, so dass es bisweilen nötig ist, ihn zu wachsen oder auch zu polieren. In den Wintermonaten wasche ich ihn nur, wenn er total verdreckt ist, denn ich hasse spröde, rissige Hände und die bekomme ich sofort, wenn ich bei Kälte und Nässe draußen arbeite.

Man mag hier einwenden, dass es ja Waschanlagen gibt, die einem diese ungemütliche Arbeit abnehmen. Richtig, ich wasche den Wagen auch ausschließlich in Waschanlagen, aber nach dem Verlassen der Anlage ist immer noch jede Menge Handarbeit gefragt, um alle Stellen trocken zu legen und versteckte Ecken zu reinigen. Diese Erfahrung hat wohl jeder schon gemacht.

Ansonsten kontrolliere ich sehr regelmäßig den Motorölstand und gebe gelegentlich ein wenig dazu, aber insgesamt gesehen ist der Ölverbrauch für einen Motor mit solch einer hohen Laufleistung sehr gering: ca. 0,25 Liter auf 1000 km.

Dann schaue ich noch alle anderen Füllstände mehr oder weniger regelmäßig nach, doch außer der Scheibenwaschanlage, deren tadellose Funktion bei einem Sportwagen allein wegen der geringen Bauhöhe bei Regen, Matsch und Schnee unerlässlich ist, habe ich noch nie etwas nachzufüllen brauchen.

Den Reifendruck prüfe ich bei jeder zweiten bis dritten Tankfüllung. Ich fahre übrigens auf Rat meines Ausbilders beim Fahrsicherheitstraining immer mit einem gegenüber den Werksvorgaben leicht erhöhten Reifendruck von 2,4 bar auf allen vier Reifen (Sommer und Winter). Das bringt zwar leichte Komforteinbußen mit sich, hat sich aber für das Handling, die Straßenlage und damit letztendlich für die Sicherheit als sehr gut erwiesen. Zur Nachahmung empfohlen!

Als Letztes sei hier noch erwähnt, dass ich jeden Herbst an meiner Stammtankstelle die Beleuchtung überprüfen lasse. Das macht "Jupp", der Meister bei der AVIA-Station, neben der wir wohnen, immer in kostenloser Nachbarschaftshilfe. Ja, auf dem Lande gibt es das noch!

Reparaturen:

Ein leidiges Thema bei vielen Autos, doch beim Mazda MX-5 steht es ganz hinten an, denn in dieser Sparte gibt es wenig zu berichten.

Nach Auskunft der Vorbesitzerin hat der Wagen nie Probleme gemacht. Aber solche Äußerungen können ja auch subjektiv gefärbt sein, vor allem, wenn sie sich verkaufsfördernd auswirken. Also war ich sehr auf die schon sprichwörtliche Mazda-Zuverlässigkeit gespannt ...und wurde, um es vorweg zu nehmen, auch nicht enttäuscht!

Die bisher einzige Panne, die aber eigentlich auch keine war, tauchte im Sommer 2004 auf, als sich beim Abstellen unter Anziehen der Handbremse die  Bremsklötze am rechten Hinterrad festsetzten. Bei der Weiterfahrt stieg dann leichter Rauch auf und ich dachte schon an eine größere Reparatur, doch nach dem Erkalten war alles wieder ok. Die hintere Bremse wurde erst über ein Jahr später im Rahmen eines normalen Verschleißteilaustausches ersetzt.

Davon abgesehen gab es bisher keine Panne (toi, toi, toi!), sondern nur Verschleißteile auszutauschen.

Im Frühjahr 2005 musste ich den Auspuff-Endtopf erneuern, was mir angesichts eines Kilometerstandes von ca. 165.000 und eines Alters von 14 Jahren durchaus angemessen erscheint. Der Preis für einen serienmäßigen Auspuff lag in der Vertragswerkstatt inklusiv Einbau jenseits von 400 €, in der freien Werkstatt immerhin noch bei knapp 400 €. Eine Nachfrage bei A.T.U. ergab, dass dort der Auspuff für einen MX-5 NA nur 174 € kostete. Ich bestellte sofort und staunte nicht schlecht, als ich einige Tage später mein Ersatzteil abholte: Es war ein Auspuff der Firma Bosal, der sich gegenüber der Serienanlage nicht nur durch eine leicht erhöhte Leistung auszeichnet, sondern zusätzlich auch durch einen "echt geilen Sound", vor allem in höheren Drehzahlbereichen und natürlich beim Zurückschalten mit Zwischengas.

Der Einbau, den ich hier im Dorf in einer kleinen (aber feinen) Werkstatt vornehmen ließ, kostete übrigens nicht die Welt, denn er dauerte nur eine halbe Stunde und ging völlig problemlos vonstatten. Man sagte mir in mehreren Internetforen zum MX voraus, dass der Billigauspuff sehr schnell wegrosten und auch ansonsten Probleme bereiten würde. Nun, es gab ein kleines Problem: Auf einer Fahrt an die Ostsee machte der Auspuff plötzlich Geräusche, die ich zunächst der Hinterachse und nicht dem Auspuff zuordnete. Über Handy rief meine Frau den Gütersloher Mazdahändler an und ließ sich die Telefonnummer einer Mazda-Vertretung in unserer Nähe - wir waren irgendwo bei Lauenburg - geben. Ein Anruf in der dortigen Vertretung genügte und wir konnten noch am späten Freitagnachmittag kommen. Der Wagen wurde auf die Bühne gehoben und man stellte fest, dass der Auspuff sich verzogen hatte, so dass er bei Lastwechselreaktionen an die Karosserie schlug. Das Problem wurde mit ein wenig Biegen mit einer Brechstange nachhaltig behoben. Uns wurde ein Kaffee angeboten und die Reparatur brauchten wir nicht zu bezahlen. "Das ist Kundendienst," sagte der freundliche Werkstattmeister. Da fiel dann das Trinkgeld für die beiden Monteure, die den Schaden so schnell lokalisiert und behoben hatten, eben ein wenig höher als sonst aus... Übrigens, bis heute ist mit dem Auspuff nie wieder ein Problem aufgetaucht. Er ist frei von Rost und klingt immer noch toll, in den hohen Drehzahlen, so etwa ab 5000 aufwärts, hört sich der MX tatsächlich ein wenig wie ein Ferrari aus den 1960ern (siehe unten) an...  ;-))

Am 21. September 2005 gönnte ich meinem MX-5 bei einem Kilometerstand von 174.604, also 65.000 km und 3 ¼ Jahre nach Erwerb, die erste Inspektion. Es war gleichzeitig der erste Ölwechsel, und Lothar, der Werkstattbesitzer, war von diesen Zahlen naturgemäß alles andere als begeistert, aber mein MX hatte keine Probleme damit...

Es wurden alle Schmierstoffe, die Zündkerzen, Filter etc. erneuert. Ich nahm diesen ausgiebigen Werkstattaufenthalt zum Anlass, auch gleich den  Zahnriemen tauschen zu lassen. Der Zahnriemenwechsel ist beim MX zwar nur alle 100.000 oder 120.000 Kilometer vorgeschrieben (so ganz einig ist sich die Fachwelt da nicht), doch erschien es mir sinnvoll, schon nach etwa 85.000 Kilometern (die Vorbesitzerin hatte den Zahnriemen bei 90.000 km gewechselt) diese Reparatur durchzuführen, da es sozusagen "ein Aufwasch" war.

Im Winter 2006 wurden dann noch die Bremsklötze und -scheiben erneuert, da sie verschlissen waren, was bei meiner Fahrweise ja auch wahrlich kein Wunder ist. Ich wundere mich, dass die Bremsanlage überhaupt so lange gehalten hat, immerhin fast 200.00 km mit den ersten Bremsscheiben!

...und das war's bisher, was die Reparaturen angeht!


Mein Traum:

Weiter oben sagte ich schon, dass man einen MX auch schnell fahren, ja sogar rücksichtslos mit ihm rasen kann. Nun, ich gebe zu, dass ich das eigentlich immer dann mache, wenn ich nicht gerade mit meiner Frau unterwegs bin, denn sie sieht das nicht so gerne, um an dieser Stelle einmal maßlos zu untertreiben...  ;-))

Doch MX-Fahren ist ja nicht alles auf der Welt. Jeder, der mich kennt, weiß, wie sehr ich Frankreich liebe und dass Paris für mich die mit weitem Abstand schönste Stadt der Welt ist. Kürzlich fand ich im Internet den kleinen Film "C'était un rendez-vous" von Claude Lelouch aus dem Jahre 1976, der das zeigt, was ich immer schon einmal machen wollte, wozu mir bisher aber leider jedes Mal, wenn ich in Paris war, die Gelegenheit fehlte: Mit einem schnellen Auto früh am Morgen durch die fast leeren Straßen der französischen Hauptstadt zu jagen.

In einer einzigen Sequenz ohne jeden Schnitt und in Echtzeit zeigt der Film die Fahrt des Regisseurs Lelouch von der Ringstraße aus durch das frühmorgendliche Paris - Start war um 5:30 Uhr - um nicht zu spät zu einem Rendez-vous mit seiner damaligen Freundin und heutigen Frau zu kommen, die ihn auf der Treppe zu Sacré-Cœur erwartet. Die Kamera war dabei an der vorderen Stoßstange einer silbergrauen S-Klasse montiert, wie dieses Foto beweist. Genauer gesagt war es der Mercedes 450 SEL 6.9 (Foto 1 und Foto 2 vergleichbarer Modelle), den der Regisseur damals besaß und den er auch selbst steuerte. Es gab viele Mutmaßungen, dass die Fahrt von einem Profi durchgeführt wurde, z.B. von Formel-1-Größen der damaligen Zeit wie Jacky Ickx oder Jacques Laffite, doch in einem "Making of", das im Jahre 2006 und somit exakt 30 Jahre nach dem eigentlichen Film entstand, sagt Claude Lelouch noch einmal ganz klar, dass er es war, der den Wagen damals selbst steuerte.

"C'était un rendez-vous" ist ein Tonfilm, doch gibt es keinerlei Dialoge oder Monologe; man hört nur den unnachahmlichen Sound eines PS-starken Sportwagenmotors, untermalt vom Quietschen der Reifen bei den großen Querbescheunigungen in schnell durchfahrenen Kurven bzw. beim unvermittelten Abbiegen in Seitenstraßen. Man erlebt die Beschleunigung des Autos, hört hautnah das Hochschalten und - noch eindrucksvoller - das Herunterschalten mit Zwischengas. Hier wurde also offensichtlich der Sound nachträglich eingefügt, denn eine S-Klasse mit Automatikgetriebe, auch wenn sie - wie in diesem Fall - über einen 286 PS starken Achtzylinder verfügt, ist vom Innengeräusch her doch eher dezent. Lelouch sagt in dem oben erwähnten "Making of", er habe den Film mit dem Fahrgeräusch eines Ferraris unterlegt, um den Sportwagenenthusiasten einen Sound zu liefern, der sie anspricht. Es gibt allerdings Zweifel an der Aussage Lelouchs, dass es ein Ferrari gewesen sei, denn wenn man die verschiedenen Sounddatenbanken (z.B. Albertweb) erforscht, findet man heraus, dass zum Beispiel der röhrende Sound eines Porsche RSR dem Filmgeräusch sehr viel näher kommt als die - bedingt durch ihre 12-Zylinder-Motoren - recht sonoren Ferraris.

Nun fragt sich der geneigte Leser natürlich, warum Claude Lelouch denn nicht gleich einen Ferrari für seine halsbrecherische Fahrt nahm. Die Antwort gibt der Regisseur in dem o.g. "Making of" ohne zu zögern: Wegen der Federung. Es ist klar, dass Filmaufnahmen einer Kamera, die an der Stoßstange eines brettharten Ferraris montiert ist, verwackelt wären. Die S-Klasse allerdings verfügte über eine hydropneumatische Federung, die es bis dahin nur bei Citroën gegeben hatte. Damit blieb der Wagen in jeder Fahrsituation ruhig und erlaubte auf diese Weise gestochen scharfe Bilder.

In einer Szene ist ein Müllwagen im Weg und zwingt Lelouch zum Bremsen bis fast zum Stillstand. Wissend, dass der Film mit einer S-Klasse, die immerhin fast zwei Tonnen auf die Wage brachte, gedreht wurde, staunt man nicht schlecht über die rasante Verzögerung. Bei genauerem Hinsehen allerdings erkennt man, dass auch hier ein Ferrari unterlegen gewesen wäre, denn der W 116 war das weltweit erste Fahrzeug mit ABS! Nach dem Bremsmanöver hinter dem Müllwagen weicht der Fahrer übrigens auf den Gehweg aus; achten Sie dabei einmal auf den Gesichtsausdruck der Dame, die dort gerade ihren Hund ausführt...

Claude LelouchIn einem Interview gab Claude Lelouch zwei Anekdoten im Zusammenhang mit dem Film zum Besten. Er erzählte, dass er bei allen überfahrenen roten Ampeln und beim Abbiegen eigentlich immer einen guten Überblick gehabt habe und so hätte abbremsen können, wenn ein Fahrzeug oder Fußgänger seinen Weg gekreuzt hätten. Doch an einer Stelle, beim Ausfahren aus der Durchfahrt durch den Louvre, habe er überhaupt nichts sehen können und aus diesem Grunde einen seiner Mitarbeiter mit einem Walkie-Talkie dort postiert, der ihn gewarnt hätte, wenn der Weg nicht frei gewesen wäre. Als er nach dem Abdrehen des Film zurück zum Louvre gefahren sei, um seinen Mitarbeiter dort abzuholen, habe dieser ihm ganz zerknirscht berichtet, dass das Walkie-Talkie nicht funktioniert habe...

Des Weiteren erzählte Lelouch,  dass er nach der Veröffentlichung des Films zum Polizeipräfekten von Paris vorgeladen worden sei. Dieser habe seine ganzen Verfehlungen und Verstöße aufgezählt und ihm eine Standpauke gehalten, so dass er sich wie ein Schuljunge vorgekommen sei. Dann habe er seinen Führerschein aushändigen müssen. Der Präfekt habe ihm lange mit düsterer Miene in die Augen geschaut und ihm dann seine "Permis de conduire" zurückgegeben mit der Bemerkung, er habe im Stadtrat versprechen müssen, Lelouch den Führerschein abzunehmen, aber er habe nicht gesagt, für wie lange das geschehen solle...

Klicken Sie auf das Bild hier oben rechts, um sich den Film im Quicktime-Format (.mov) anzuschauen. Aber Achtung, die Datei hat 34,1 MB und da dürfte der Download auch bei der besten Internetverbindung ein wenig Zeit in Anspruch nehmen!

Für die Frankophilen unter Ihnen hier nun noch die genaue Fahrstrecke, die Claude Lelouch im Film in unter 8 Minuten (!) absolviert: Boulevard Périphérique - Place Dauphine - Avenue Foch - Place Charles de Gaulle / Étoile - Avenue des Champs-Elysées - Place de la Concorde - Quai des Tuileries - Place du Carrousel - Rue de Rohan - Avenue de l'Opéra - Place de l'Opéra - Rue Halévy - Rue de la Chausée d'Antin - Place d'Estienne d'Orves - Rue Blanche - Rue Pigalle - Place Pigalle - Boulevard de Clichy - Rue Lepic - Rue Caulaincourt - Avenue Junot - Place Marcel Aymé - Rue Norvins - Place du Tertre - Rue Sainte Eleuthère - Rue Azais - Place du Parvis du Sacré-Cœur.

Wenn ich demnächst wieder mit meinem MX-5 in Paris bin, werde ich die Strecke nachfahren, auch in aller Herrgottsfrühe, doch ich befürchte, dass ich ein paar Sekunden länger dafür brauchen werde als Claude Lelouch in "C'était un rendez-vous". Aber wer weiß, vielleicht blockiert ja dann kein Müllwagen den Weg und ich kann die entscheidenden Sekunden herausholen...  ;-))


Kfz.-Kennzeichen:

Ist es Ihnen nicht auch schon oft so ergangen, dass Sie unterwegs waren und an einem anderen Auto ein Kennzeichen sahen, das Sie nicht kannten, aber doch zu gerne gewusst hätten, was sich hinter dem Kürzel für die Ortsangabe verbirgt? Nun, als kleinen Service für Sie habe ich hier eine pdf-Datei mit den Kfz.-Kennzeichen Deutschlands zusammengestellt, wobei ich auch Wert darauf legte, die ehemaligen Kennzeichen mit in die Liste aufzunehmen, denn ganz häufig weiß man gerade bei einem Oldtimer, dem man unterwegs begegnet und der noch die ursprünglichen Kennzeichen trägt, nicht, wo er angemeldet ist. Ich übernehme allerdings keine Gewähr für die Vollständigkeit oder Richtigkeit meiner Angaben. Kfz.-Kennzeichen (140 KB) ansehen (einfacher Mausklick links) bzw. downloaden (Rechtsklick und "Ziel speichern unter" auswählen).


Herbstimpression:

Für eine Vergrößerung bitte einfach auf das Foto klicken.Unseren Freunden, die  durch uns mit dem MX-5-Virus infiziert wurden, schenkten wir zur Silberhochzeit ein Cabriowochenende mit Übernachtung in der Hochzeitssuite im Posthotel Usseln (sehr empfehlenswert!). Es wurde eine schöne Tour am letzten Wochenende der Herbstferien. Der Samstag war zwar trotz Sonne recht kühl, so dass das Dach zu blieb, aber am Sonntag wurde es warm und wir genossen die wunderbare Herbstluft im offenen MX.

Es ging in einer großen Schleife von Kaunitz über Salzkotten, Usseln (Übernachtung), Korbach, Wolfhagen, Arolsen, Kloster Dahlheim, Lemgo und Werther (Ausklang beim besten Salat Ostwestfalens in Dreilinden) wieder zurück nach Verl, alles in allem 350 km durch die schon herbstlich gefärbten Wälder des Sauerlandes und die weite Stoppelfelderlandschaft Ostwestfalens. Das Foto entstand auf dem Parkplatz der Klosteranlage Dahlheim bei Lichtenau (Paderborner Land), links der blaue MX-5 NB FL unserer Freunde, rechts unser alter NA.


Kaufempfehlung:

Die erste Generation des meistgebauten Roadsters der Welt ist auch heute - mehr als 10 Jahre nach Einstellung des Modells - immer noch eine gute Wahl. Der MX-5 NA ist erschwinglich, sparsam im Verbrauch, bezahlbar in der Versicherung und vor allem zuverlässig.

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Verschleißteile regelmäßig ausgetauscht wurden und kein so genannter Reparaturstau entstanden ist. In diesen Zusammenhang gehört auch die Erkundigung darüber, wann der Zahnriemen (einschließlich Umlenkrollen) letztmalig erneuert wurde. Ein Zahnriemenwechsel sollte spätestens alle 100.000 km erfolgen; da solch ein Auto aber häufig als Zweit- oder Drittwagen und nur saisonal gefahren wird, kann man sich danach nicht immer richten und sollte darauf achten, dass dieses Bauteil nicht zu alt und damit vielleicht brüchig geworden ist.

Ein weiterer Punkt, der einer genaueren Überprüfung bedarf, ist roadstertypisch natürlich das Dach: Gibt es Risse (gerne an den Kanten über den Seitenfenstern)? Ist die Heckscheibe nicht allzu sehr verkratzt und weist sie keine Risse auf? Ist es dicht? Tipp: Am besten einfach einmal durch die Waschanlage fahren.

Weiterhin sollte man die Bremsen checken. D.h. sind die Scheiben nicht zu dünn, die Klötze noch gut und vor allem: Drehen sich die Hinterräder bei aufgebocktem Wagen und gelöster Bremse frei? Denn die Hinterachsbremsen gehen gerne einmal "fest"; ist kein Beinbruch, aber ärgerlich.

Schließlich noch die Überprüfung, ob die Klappscheinwerfer einwandfrei funktionieren und schon steht einem tollen Sommersonnecabriofeeling nichts mehr im Wege.

Was den Rost angeht, so ist der MX-5 NA fast immer frei davon. Lediglich die hinteren Kotflügel zeigen schon einmal Spuren von Rost an den Radläufen, den Seitenschwellern oder den Türkanten. Darauf sollte man achten, aber das ist sicher kein Kaufhindernis, denn die Nachbesserung an diesen Stellen bereitet keine besonderen Probleme.

Der MX-5 NA in der Abendsonne an einem Anleger am Jadebusen. (Für eine Vergrößerung bitte einfach auf das Foto klicken.)Wenn Sie den Kauf eines NA erwägen, schauen Sie aber bitte danach, dass das Ihnen angebotene Fahrzeug nicht "verbastelt" ist, denn leider gibt es immer wieder Zeitgenossen, die diesen wunderbaren Roadster zum Objekt Ihrer so genannten Tuningversuche machen. Eine leichte Tieferlegung (wie bei meinem Wagen, siehe Bild) und der Tausch der Originalfelgen, die man ja immer noch wunderbar für die Winterreifen nutzen kann, gegen ein gefälligeres Design sind sicher angebracht, aber dann hört es meiner Meinung nach auch schon auf. Wer Spoiler, Klarglasrückleuchten, Doppelauspuff und anderen Firlefanz liebt, sollte vielleicht eher zu einem Auto greifen, das damit - wie z.B. der GTI - besser als das Original ausschaut. Ein MX-NA ist ein klassischer Roadster und sollte es bleiben.

Ein Nachteil des MX-5 ist sicher der Kofferraum. Er ist winzig und eher als erweitertes Handschuhfach zu betrachten. Wenn das Notrad noch an Bord ist und nicht in der Zwischenzeit gegen ein so genanntes Pannenset (das wunderbar im "Geheimfach" hinter dem Reserverad einen Platz findet) ausgetauscht wurde, was ja heutzutage zulässig ist, dann passt gerade mal das Gepäck für einen Wochenendtrip hinein. Ist das Notrad verschwunden, geht auch eine (wohlgemerkt: eine einzige) Kiste Sprudel hinein. Alltagstauglich ist das sicher nicht. Aber wer möchte den MX schon als Einkaufsauto nutzen?

Die Fahrleistungen und die Straßenlage des MX-NA sind über jeden Zweifel erhaben. Bei 950 kg Fahrzeuggewicht und 115 PS ist man immer ausreichend motorisiert, übrigens viel spritziger als bei den Nachfolgemodellen mit der 1,6- oder 1,8-Liter-Maschine! Der NA lechzt nach kurvenreichen Landstraßen und fühlt sich dort sicher wohler als auf der Autobahn, denn die Fahrgeräusche bei offenem und geschlossenem Dach sind jenseits der 120 km/h nicht jedermanns Sache. Auf der Landstraße allerdings wieselt der MX-5 Gokart-gleich um die Kurven und macht richtig Spaß.

Scheuen Sie also den Kauf eines älteren MX-5 nicht, sondern greifen Sie zu, wenn Ihnen ein gut erhaltenes Auto angeboten wird. Sie bekommen großen Fahrspaß zum kleinen Preis. Dabei sind auch hohe Laufleistungen kein Problem. Mein Wagen zum Beispiel hat die Viertelmillion Kilometer überschritten und rennt wie am ersten Tag. Man möchte fast den alten Werbespruch des Käfers bemühen und sagen: ...und läuft und läuft...


 

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